Strom-Blackout: Wildnis-Experte will mit Familie den Ernstfall durchzuspielen (2022)

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Wildnis-Experte zu möglichem Blackout: „Ich werde mit meiner Familie den Ernstfall simulieren“

Strom-Blackout: Wildnis-Experte will mit Familie den Ernstfall durchzuspielen (1)

Privat Wildnis-Trainer und Organisationspsychologe (FH) Marco Plass rät allen Deutschen, Gaskocher, Wasser und unverderbliche Lebensmittel zuhause zu haben.

  • FOCUS-online-Autorin Elisabeth Hussendörfer

Montag, 21.11.2022, 20:37

Wildnis-Trainer Marco Plass überlebt auf seinen Touren Wochen ohne Strom. Als studierter Organisationspsychologe glaubt er jedoch, deutschen Städten drohe bei einem Blackout Chaos. Auch wenn der Ernstfall unwahrscheinlich sei, solle ihn daher jeder durchspielen.

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Zwei Wochen in der winterlichen Einsamkeit Skandinaviens? Für den Wildnis-Trainer und Organisationspsychologen (FH) Marco Plass, der das noch „Wildnistraining Westerwald“ betreibt, kein Problem. Aber wie wären zwei Wochen ohne Strom mit der Familie im heimischen Hessen? Da gibt es viel mehr zu bedenken als die meisten glauben, sagt der Experte. Er hat großen Respekt vor der möglichen Ausnahmesituation und bereitet sie deswegen bestmöglich vor.

Mehr zum Thema: Das Licht geht aus, und dann? - Blackout-Gefahr: So realistisch ist ein wochenlanger Stromausfall in Deutschland

„In Städten dürften nach wenigen Tagen chaotische Zustände herrschen“

FOCUS online: Macht sich ein Survival Freak wie Sie eigentlich auch Gedanken über einen drohenden Blackout?

Marco Plass: Absolut. Ich denke zwar, dass eine solche Situation unwahrscheinlich ist, aber ich bereite mich auf sie vor. Das Schlechteste, was wir tun können, ist das Thema runterzuspielen oder zu verdrängen. Denn eins ist klar: Diejenigen, die das tun, werden es am schwersten haben, wenn es wirklich zum Totalausfall kommt. In unseren Wildnis-Trainings erleben wir das oft. Na klar weiß ich, wie man einen Kompass bedient, sagen die Leute. Und dann sind wir im Wald und es herrscht Ratlosigkeit. Das vermeintliche Wissen war reine Theorie. Man muss solche Dinge ausprobieren!

Aber einen Blackout kann man ja schwer spielen…

Plass: Tatsächlich wollen wir als Familie den Stromausfall in der nächsten Zeit einmal simulieren. Alle Sicherungen raus, einen Tag und eine Nacht lang. Das Wichtigste: Wir wollen diese Situation ohne Panik erleben. Auch unsere Kinder, vier und sieben, sollen sehen: So etwas kann passieren und wir wissen uns zu helfen.

Als Wildnis-Trainer sind Sie in einer solchen Krisensituation vermutlich klar im Vorteil.

Plass: Tatsächlich ist das Gefühl, ganz auf mich gestellt zu sein und mit sehr wenig klarzukommen nichts Ungewohntes für mich. Ich bin seit über 20 Jahren draußen unterwegs. Meine Outdoor-Leidenschaft fing mit Durchquerungen von Wildnis-Gebieten in Australien und Patagonien an, inzwischen mache ich fast nur noch Wintertouren, die reizen mich am meisten. Zwei Wochen Skandinavien bei Minusgraden im Zelt. Ganz allein, die ganze Zeit fernab jeder Zivilisation. Das sind sehr tiefgehende Erfahrungen. Vor allem, wenn man erlebt, wie Zeltstangen brechen und der Reißverschluss der Jacke kaputtgeht und man sich aus eigener Kraft zu helfen weiß.

Aber machen wir uns nichts vor: Wenn hier in Deutschland der Strom ausfällt, ist das was ganz anderes. Vor allem in den Städten dürften nach wenigen Tagen chaotische Zustände herrschen. Wir leben auf dem Land, haben Hühner hinterm Haus und einen kleinen Selbstversorger-Garten. In ländlichen Gebieten ist so etwas üblich. Ich glaube, vielen Stadtmenschen ist gar nicht klar, was das für sie bedeuten würde, wenn der Supermarkt plötzlich dicht wäre, das Wasser ausfiele, die Toilette und die Geldautomaten nicht mehr funktionieren würden.

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„Aus einem guten Essen zieht man viel Kraft“

Einen gewissen Vorrat an Nahrungsmittel sollten die meisten allerdings im Haus haben. Sogar Regierungen raten ja inzwischen dazu.

Plass: Und das ist auch gut so, aber ein paar Konserven oder Tütensuppen im Kellerregal genügen aus meiner Sicht nicht. Wer wirklich vorbereitet sein will muss Worst-Case-Szenarien durchspielen.

An was denken Sie?

Plass: Ich weiß nicht, ob den Leuten klar ist, dass bei einem Stromausfall nicht nur die Heizung kalt bleibt, auch der Elektroherd funktioniert nicht mehr. Wie kann ich ein einfaches, schmackhaftes Mahl zubereiten? Das ist eine wichtige Frage.

Naja, zunächst geht es doch vor allem darum, satt zu werden, nicht wahr?

Plass: Aber unterschätzen Sie die Seele nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr man sich in Krisensituationen auf ein gutes Essen freut. Wie viel Kraft man daraus zieht. Ein großer, unkontrollierter Stromausfall bringt die Gefahr von Massenpanik. Alles, was die Menschen mental stärkt, ist gut.

Bevor Sie uns vielleicht ein paar geeignete Gerichte vorschlagen: Wie kocht man ohne Herd?

Plass: Denkbar ist vieles, von der Feuerstelle bis hin zum Grill im Garten oder auf dem Balkon. Ich persönlich würde den Gaskocher empfehlen. Der ist wartungsarm und vergleichsweise einfach zu handhaben. Die Brandgefahr ist kleiner als beim Benzinkocher, da das Vorglühen entfällt. Trotzdem bleibt in geschlossenen Räumen auch hier die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung bestehen.

„Eine feuerfeste Unterlage ist ein Muss“

Reden wir etwa davon, den Kocher im Innenraum zu benutzen?

Plass: Das könnte ein Thema werden, je nach Außentemperatur. Wenn irgend möglich würde ich natürlich dazu raten, draußen zu kochen. Bei klirrenden Temperaturen wird das allerdings nicht nur sehr unangenehm, sondern auch energieaufwendig. Das Wasser für die Nudeln wird bei -10° einfach viel langsamer warm. Meine Sorge wäre, dass die Leute den Kocher dann vielleicht aus Unwissenheit auf den Holztisch stellen. Und in Panik geraten, wenn es brennt. Es kann ja schließlich keine Feuerwehr kommen.

Das heißt?

Plass: Eine feuerfeste Unterlage wie eine Stein- oder Marmorplatte ist ein Muss. Außerdem sollte in diesen Tagen in jedem Haushalt ein Feuerlöscher stehen. Mehrere Kartuschen Gas auf Vorrat sind wohl selbstredend.Falls in sehr kleinen Innenräumen mit Gas gekocht wird, muss gelüftet sein.

Zwischenfrage: kochen Sie so auf Ihren Touren?

Plass: Nein, ich habe einen Benzinkocher, den ich auf eine Holzplatte mit Alubeschichtung stelle. Drumherum kommt ein Windschutz, ebenfalls aus Alu, weil Wind die Effizienz des Kochers reduziert. Klingt kompliziert, ich weiß, aber ich kann das Ding im Schlaf bedienen und würde es daher im Notfall auch bei uns im Haus benutzen. Und genau das ist der Punkt: Wir tun gut daran, uns die ein oder andere Routine anzueignen. Stockbrot backen etwa. Das geht super einfach und es ist lecker. Um nur ein Beispiel für ein warmes Essen zu geben, das man easy am Feuer machen kann.

Guter Punkt. Nennen Sie weitere Beispiele!

Plass: Das hängt natürlich von den persönlichen Vorlieben ab. Ein Klassiker ist natürlich Nudeln. Was viele nicht wissen: Im Notfall genügt es, das Wasser nur aufzukochen, die Nudeln reinzugeben und quellen zu lassen. In etwa 20 Minuten sollten sie weich sein. So spare ich Ressourcen, wenn ich wenig Brennmaterial habe. Eine tolle Möglichkeit sind Couscous oder Polenta. Gerichte mit minimaler Kochzeit also, die gut sättigend sind. Der Geschmack kommt zum Beispiel über Saucen oder zugegebene Tütensuppen. Eine tolle Möglichkeit finde ich Pesto. Pesto im Glas ist ewig haltbar. Fleisch, Käse… alles was verderblich ist, macht hingegen wenig Sinn.

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„Toilettenstühle helfen, bis die Spülung funktioniert“

Salami?

Plass: Eine gute Idee für den Vorratsschrank. Ebenso Geräuchertes, Speck etwa. Margarine muss nicht gekühlt werden und bietet sich als Butterersatz an. Unschlagbar in Sachen Haltbarkeit ist Dosenbrot. Das kann über viele Jahre gelagert werden, ich habe immer ein paar Kisten im Haus. Wenn nichts passiert, keine Krise kommt, ist es ja auch nicht schlimm. Wir könnten das Brot dann vielleicht zur Silberhochzeit essen (lacht).

Gibt es noch etwas, was Sie in großen Mengen vorrätig haben?

Plass: Honig. Das macht Sinn, weil er Energie liefert und gesünder ist als weißer Zucker. Außerdem kann man ihn zur Wundbehandlung nehmen, da er eine antiseptische Wirkung hat. Und vergessen wir wie gesagt die Seele nicht. So eine frischgebackene Scheibe Brot mit Honig, da lacht doch das Herz.

Stockbrot meinen Sie?

Plass: Das ist eine Möglichkeit. Draußen in der Natur mache ich Brotfladen in der Pfanne. Es gibt auch Brotback-Aufsätze für Gaskocher, viele Wohnmobillisten kennen das. Doch noch mal: das sind alles Dinge, die geübt sein wollen. Die mit Abstand einfachste Möglichkeit, sich nahrungstechnisch auf einen Black-out vorzubereiten, ist Expeditionsnahrung.

„Weniger als zwei Liter pro Person und Tag geht nicht“

Wo gibt es sowas?

Plass: In Outdoor-Läden. Expeditionsnahrung ist preislich etwas aufwendiger, aber einfacher lassen sich Mahlzeiten nicht herstellen. Spaghetti Bolognese, Chicken Curry… Das Angebot ist beeindruckend, die Menüs haben tatsächlich einen gewissen Frische-Charakter. Wäre ich Kochmuffel, würde ich mich da aktuell auf jeden Fall schlau machen. Die Zubereitung von zwei, drei Not-Menüs halte ich keineswegs für paranoid. Wer konsequent ist, spült die Töpfe hinterher nicht in der Spülmaschine, denn die wäre im Falle eines Blackouts ja nicht verfügbar. Im Winter kann man Schnee nutzen oder die Töpfe mit etwas Toilettenpapier kurz auswischen. Auf Tour spüle ich 14 Tage nicht. Waschen fällt, bis aufs Zähneputzen, auch aus. Wer mal einen Tag lang nur auf das zurückgreift, was er an Wasser auf Vorrat gelagert hat, bekommt ein Gefühl dafür, worauf es ankommt.

Nämlich?

Plass: Mit weniger als minimal zwei Liter pro Person und Tag geht es nicht. Nur für die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme wohlgemerkt. Wir reden hier nicht übers Waschen, geschweige über so Dinge wie Toilettenspülung.

Stimmt, wie löst man Letzteres?

Plass: Eine wichtige Frage! Wohin mit den Fäkalien im Mehrfamilienhaus? Jetzt wird es richtig unangenehm, aber es bringt ja nichts. Fakt ist: Ohne Strategie bekommen wir hier ein echtes Hygiene- und damit Gesundheitsproblem. Campingausstatter bieten für um die 20 Euro Toilettenstühle an. Die sehen ein bisschen aus wie Campinghocker mit Loch. Darunter kommt ein Müllsack. Den kann man zuknoten und in die Ecke oder nach draußen legen. Bis die Spülung wieder funktioniert.

Apropos: Haben Sie eigentlich kanisterweise Wasser gelagert?

Plass: Nein, ich habe einen Outdoor-Wasserfilter und einen Wassersack und kann mir Wasser beim nächstgelegenen Bach oder Fluss holen. Schon kleine Pumpfilter für um die 40 Euro bringen Trinkwasserqualität. Mein Filter, um 400 Euro in der Anschaffung, hat eine höhere Durchlaufrate und ist vergleichsweise stabil, dürfte also lange halten. Da ich viel auf Tour bin, lohnt sich das. Aber für den Notfall tut es auch die kleinere Variante. Was sich übrigens auch lohnt: Einmal zu schauen, wo die nächste Quelle ist. Mit Quellwasser sind wir unabhängig vom Wasserfilter. Auf topographischen Karten sind Quellen in der Regel eingezeichnet. Vor allem in den Städten muss man natürlich davon ausgehen, dass diese Orte im Krisenfall stark frequentiert sind, daher sollten sie nur eine mögliche Option sein.

Lesen Sie auch: Lastabwurf für deutsche Verbraucher relevant - Kleine und regelmäßige Stromabschaltungen sollen im Ernstfall den Blackout verhindern

„Je mehr Leute einen Blackout durchspielen, desto besser“

Wie sorgen Sie beim Thema Kälte vor?

Plass: Wir haben einen Holzofen, in diesen Tagen ein Glück. Hätten wir keinen, würde ich mir Gedanken über eine Gasheizung machen, wie es sie bei Campinganbietern in Kombination mit großen Gasflaschen gibt. Eine erste Notfallmaßnahme sind warme Klamotten und Schlafsäcke. Und: Je mehr Personen sich im Raum aufhalten, desto besser. Stichwort Körperwärme. Es macht Sinn, dass sich das Leben im Krisenfall weitgehend in einem Raum abspielt. Früher war das die Stube, die sich in der Regel über dem Stall befand. Die Tiere gaben von unten zusätzlich Wärme ab.

Wir haben viel übers Essen geredet. Was gehört noch in den Vorratsschrank?

Plass: Kerzen. Medikamente, nach Bedarf. Suchtmittel wie Zigaretten sollten ebenfalls bevorratet werden, das kann sonst nämlich für alle Beteiligten ganz schnell sehr unangenehm werden. Bargeld – Kartenzahlung gibt es nicht mehr - und Tauschwaren wie Kaffee oder Schokolade im Haus zu haben ist sicher eine gute Idee. Batterien dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ideal sind natürlich ein Stromgenerator mit ausreichend Treibstoff oder eine große Powerbank mit Solarpanel.

Batterien… fürs Radio?

Plass: Zum Beispiel. Wir selbst haben ein solarbetriebenes Radio. Es gibt auch Modelle, die mit Handkurbel funktionieren. Sie sind nicht teuer und im Falle eines Blackouts existenziell. Das Radio wird die einzige Möglichkeit sein, sich über den Stand der Situation zu informieren. Auch darüber, ob und wohin das Militär ausrückt, um Lebensmittel zu bringen beispielsweise.

Das „ob“ klingt nicht gerade zuversichtlich…

Plass: .. ich kann mir schlicht nicht vorstellen, wie 80 Millionen Menschen versorgt werden sollen, wenn die Lieferketten unterbrochen sind. Und ob LKWs in den Städten dann überhaupt noch durchkommen. Machen wir uns nichts vor: Nach einer Woche ohne Strom dürfte in Deutschland Anarchie herrschen. Jeder ist sich selbst am nächsten, es wird Verteilungskämpfe geben, Plünderungen. Dabei wäre es möglich, zwei Wochen lang einigermaßen klarzukommen - den Weiterbetrieb von Krankenhäusern, Kraftwerken etc. lassen wir an der Stelle mal weg. Ich rede vom Allernotwendigsten.

Und ich bin überzeugt: Wenn wir vorbereitet sind, können wir mögliche Risiken deutlich minimieren. Es könnten Gemeinschaften entstehen, man würde einander unterstützen. Der eine kocht, der andere holt so lange Wasser – so etwa. Nein, ich glaube nicht, dass das eine illusorische Vorstellung ist. Die Frage ist vielmehr: Wie viele lassen sich nicht davon beirren, wenn sie einen möglichen Blackout durchspielen und deswegen für verrückt erklärt werden? Je mehr, desto besser, meine ich.

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Leser-Kommentare (39)

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Dienstag, 22.11.2022 | 22:46 | Ralf Margrandner

Studierter Organisationspsychologe?

Ahja. Sachen gibt`s. Ja bei einem Blackout, der ein paar Tage andauert, werden viele private Haushalte und Händler den Inhalt ihrer Gefrierfächer/-truhen zum Müll tragen oder in den Wald werfen. Gleich danaben können sie ihr natürliches Bedürfnis erledigen oder in Nachbars Garten. Den Rest wissen wir schon vom Nehberg. Unsere Jugend wird allerdings ausrasten wenn das Handy leer geht. DA hilft nur Festkleben statt Kurzschlußreaktionen.

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Weitere Kommentare (10)

Dienstag, 22.11.2022 | 18:42 | Uwe Hahn

Gut oder schlecht ?

kann auch ein Vorteil sein, so ganz ohne Strom: Das manipulieren der Medien hört ziemlich fix auf......und jeder kann dann selbst das Denken anfangen.

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Dienstag, 22.11.2022 | 08:03 | Christian Heidenheimer

Verständnis

Die meisten Menschen die hier drunter kommentieren, verstehen nicht, dass es nicht nur zur aktuellen Situation gemeint ist, sondern zu vielleicht entstehenden Problemen... Es kann jeder Zeit sein, dass wir wieder Unmengen an Regen bekommen, so wie es im letztem Jahr war im Ahrtal. Nur das es dann vielleicht nicht da ist, sondern irgendwo in einer Stadt sein könnte, oder wohlmöglich einen Stromerzeuger treffen könnte. Wer hier mit wahrscheinlichkeiten um die Ecke kommt, muss auch den Aspekt betrachten. . Natürlich muss das nicht sein, kann aber vorkommen. . . Wie wahrscheinlich war vor einem Jahr der Ukraine Kireg? Die meisten konnten und wollten nicht daran glauben. .Der kam aber auch "plötzlich". .Es kann zu jeder Zeit alles sein, und der Beitrag rät nur das man sich Gedanken machen soll.

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Dienstag, 22.11.2022 | 06:50 | hans meiser

hm

Mache ich auch immer so. Ich übe das Schwimmen in einem See, tagelang. Dabei eine Harpune, eine Pfeife und eine Signalpistole mit einem Schuss. Weil ich könnte ja mal eine Kreuzfahrt machen, dabei könnte das Schiff untergehen und ich müsste dann im Wasser bis zu meiner Rettung irgendwie überleben. Völlig nebensächlich dabei ist, dass ich gar nie eine Kreuzfahrt machen werde. Aber darauf vorbereitet wäre ich

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Montag, 21.11.2022 | 23:37 | Hanne Becker

Ich verstehe das ganze Geschrei nicht

Schon vor 50 Jahren lernten wir in der Schule, dass man Vorräte, Leucht- und Kochutensilien anlegen sollte, dass man damit umgehen konnte war damals selbstverständlich. Aber heute glaubt der dumme Bürger in seiner Vollversorgungsmentalität, dass er sowas nicht nötig hat und ist zu dumm sich ohne Strom ein Süppchen zu kochen, selbst wenn der XXL-Grill aufm Balkon steht. Vielleicht sollte der deutsche Michel endlich mal aufwachen, die gebratenen Tauben fliegen nicht mehr so tief, er muss seinen A... wieder selber hochbekommen.

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Montag, 21.11.2022 | 23:25 | Jutta Denker | 2 Antworten

Fake und Panikmache

In dem Bericht fehlt noch das Horten von Klopapier, darauf greifen viele Deutsche in der Krise doch als Liebstes zurück. Oder noch eine Waffe im Keller, dann sind wir bei den Preppern. Nach nur einer Woche Blackout herrscht in Deutschland blanke Anarchie? Rechtspopulistisches Wunschdenken. Ich komme problemlos eine Woche ohne Strom aus, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Im übrigen werden wir gar keinen Blackout bekommen. Die AfD hat zwar ein großartiges Internetportal eingerichtet, wo jeder AfD-Anhänger irgendeinen Blackout in seiner Gegend melden soll. Aber schon von den ersten fünf Einträgen betraf einer nur einen sehr kurzen Stromausfall für rund 200 Haushalte, und die restlichen vier waren frei erfunden. So sieht es aus, Fake der peinlichsten Sorte und ansonsten reine Panikmache.

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  • Dienstag, 22.11.2022 | 20:23 | Jutta Denker

    Lesen, Herr Jahn!

    Sie sollten meinen Kommentar schon lesen, bevor Sie ihn erwidern. Was ich als Fake bezeichnet habe, steht im letzten Satz: Die Falschberichte auf dem AfD-Portal, und nicht den Focus-Bericht.

Alle Antworten (1)

Montag, 21.11.2022 | 23:22 | Mansen Jahn

Toller Artikel

Ich finde diesen Artikel sehr treffend und mehr als gelungen. Da ist endlich mal jemand, der sich kümmert, vorsorgt, Ratschläge gibt. Und da sind die anderen, die die Hände in den Schoß legen, keine Ahnung von der Materie haben (und ja, ich habe sie) und große Reden schwingen. Die ganzen Kommentare hier voller Verachtung gepaart mit der Vollkaskomentalität wie sie bei den meisten Deutschen existiert ist mir unbegreiflich. Und wenn es kein Black-out ist, irgendwas kann immer sein. Aber die meisten meinen ja, was nicht sein darf, ist nicht. Verwöhnt ohne Ende. Und das sind die ersten, die auf die Barrikaden gehen und nach Hilfe schreien.

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Montag, 21.11.2022 | 23:09 | Frank - R. Fischer

Howgh, Mr. Hobby-Rambo hat gesprochen.

ich zitiere: [..] "Ich weiß nicht, ob den Leuten klar ist, dass bei einem Stromausfall nicht nur die Heizung kalt bleibt, auch der Elektroherd funktioniert nicht mehr [..]. Es freut mich, in Funktion u.a. als stud. Dipl.-Forstwirt immer, wenn sich auch Laien wie Psychologen, u.a. Herr Plass, für die Themenkomplexe Natur/Wildnis interessieren und engagieren. Befremdlich finde ich allerdings, was dieser Beitrag eigentlich bezwecken soll. Die Leute im Land für dumm verkaufen (s. Zitat) ? Oder ist es eine billige Selbst-Erhöhung des Autors ? Ich persönlich kann mich ebenfalls sehr gut allein durchschlagen, doch ist mir auch klar, dass es rd. 70 Mio Deutsche nicht könnten. Was also soll dieser nichts-sagende Panik-Artikel bitte darstellen, Lieber Focus? Sorry, aber das ist nicht dienlich.

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Montag, 21.11.2022 | 22:44 | Thomas Schneider

Gaskartusche??

Super Idee. Da ist normal Butangas drin. Um die Null Grad können sie das dann ausgiessen. Einfach mal Googlen. Wenn Gas dann Propangas. Das funktioniert bis -42 Grad.

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Montag, 21.11.2022 | 22:36 | Anna Schäfer | 1 Antwort

"Ahrtal" beweist: dieser Staat kann das nicht

Die Bundeswehr hat keine Munition, aber einen neuen Regierungsflieger und Gendersprache. Daß die Hauptstadt Berlin ist, macht das dann auch nicht besser.

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  • Dienstag, 22.11.2022 | 12:16 | Hanne Becker

    Ahrtal beweist, die Menschen helfen sich

    Wenn Sie mitgeholfen hätten, hätten Sie das bemerkt. Aber die meisten Kommentatoren hier hocken faul im warmen Zimmer und lästern. Haben Sie einen Vorrat oder gehören Sie auch nur zum bockigen Teil unserer Volks, das wenn es mal in eine Notlage kommt nicht vorgesorgt hat und nach dem Staat plärrt,dass der einen pampert und füttert?Ich halte es da mit Kennedy "Frage nicht was der Staat für dich ...

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Author: Duane Harber

Last Updated: 09/21/2022

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